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Wussten Sie schon... Seit Jahrzehnten halten sich in den Köpfen vieler Hundehalter hartnäckig einige "Irrtümer", die schon viele Probleme mit dem Hund heraufbeschworen haben. Einige dieser "Irrtümer" wird Elke Brix hier richtigstellen: Mein Hund hat noch Welpenschutz Falsch!!! Welpenschutz gibt es nur innerhalb der eigenen Gruppe. Welpen werden zwar oftmals von erwachsenen Hunden nachhaltig behandelt, weil sie keine Konkurenz darstellen oder zu unwichtig sind. Dennoch wird ein Welpe der sich nicht angemessen verhält, vom älteren Hund zurechtgewiesen. Der Welpe wird dadurch lernen, dass man sich Althunden gegenüber respektvoll zu verhalten hat. Diesen Prozess des Lernens nennt man Sozialisation. Der Welpenstatus gilt übrigens nur bis ca. 16 Wochen – anschließend gilt der Hund als Junghund. Mein Hund fürchtet sich vor Autos, Kindern und vieles mehr er hat wohl schlechte Erfahrungen gemacht Kann sein, kann aber auch nicht sein. Wahrscheinlicher ist aber, dass der Hund in einer wichtigen Phase seines Lebens (je nach Rasse zwischen der 7. und 16. Lebenswoche) KEINE Erfahrung mit diesen Dingen gemacht hat.
Der Hund wedelt mit dem Schwanz, er freut sich Schwanzwedeln an sich zeigt zunächst nur an, dass der Hund erregt ist. Ob freudig oder nicht, sieht man NUR an der übrigen Körperhaltung! Wirkt der Hund entspannt, locker, ist ein Ohrenspiel erkennbar, er ist freundlich gestimmt. Mein Hund ist dominant Falsch. Dominanz ist keine Charaktereigenschaft. Dominanz ist eine Eigenschaft von Beziehungen! Dr. Dorit Feddersen- Petersen definiert Dominanz wie folgt: Dominanz bedeutet, dass in einer dyadischen Beziehung (Zweierbeziehung) A regelmäßig die Freiheit von B einschränkt bzw. sich selbst ein hohes Maß an Freiheit zugesteht, ohne dass B effektiv etwas dagegen tut, sondern B akzeptiert seine Einschrän- kungen. Das heißt, dass Tier A in einer anderen Zweierbe- ziehung sehr wohl das dominierte Tier sein kann.
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