Samstag, 31. Juli 2010
 
 
HOME
Caniscentrum
Angebot / Termine
Ausbildungs-Inhalte
Ausbildung Hundetrainer
Hundenews
HEIM - SERVICE
Problemhunde-Beratung
Spezialausbildung
Servicehunde
Therapiehunde

  KONTAKT

  Sie haben Fragen oder
  Wünsche?

  Dann nehmen Sie doch
  bitte Kontakt mit uns
  auf.

  Tel.     0208   88 25 807
  Mobil: 01577 40 61 840

  Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können   


Newsletter

Möchten Sie über aktuelle Themen informiert werden, dann tragen Sie sich in unserem Newsletter ein.

Hier erfahren Sie alles über das Caniscentrum Elke Brix, Termine u.v.m.






 

Image
 Wegbegleiter mit Pfote und
 Schnauze


 

Ausbildung von Servicehunden

  
Unter den 80 Millionen Bundesbürgern leben ca. 6,5 Millionen
Behinderte. Viele leiden in unserer Gesellschaft unter Vorurteilen.
Die Angewiesenheit auf andere Menschen macht Ihnen das
Leben schwer.

Aktuelle Studien zeigen, dass Hunde entscheidend die Lebens-
qualität von Behinderten und seelisch Erkrankten verbessern.
Die Menschen werden selbstsicherer und eigenständiger.

Die Aufgaben eines Blindenführhundes:

   
  bringen Blinde sicher an Ziel: über
  Treppen, Straßen oder öffnet Türen

  Auf Kommando sucht der Hund den
  Briefkasten, die Parkbank oder die Ampel





                                                                                
Die Aufgaben eines Behindertenbegleithundes:

  

  bedient Lichtschalter an und aus, öffnet
  Schubladen und Türen, bringt die Hausschuhe
  (Schuhe), ferner bringt er das Telefon, oder
  die Fernbedienung, öffnet den Kühlschrank
  und bringt z. B. die Cola, oder andere Getränke
  (in Dosen oder Tetrapack). Der Hund zieht die 
  Jacke oder Schuhe aus er geht einkaufen u.v.m.

  










Der Therapiehund
Zielsetzung der Tiergestützten Therapie
Motivationsziele:

  
Eingehen von Beziehungen, Aufbau von Vertrauen,
Übernahme von Verantwortung.

Erziehungsziele:

Verbesserung der Kommunikation, Arbeit im Team,
Gegenseitige Rücksichtnahme, Förderung der
Selbständigkeit.
     
Erholungsziele:

Lösen von Verspannungen, Gewinnung von Zuwendung, 
Anerkennung, Üben von Geduld, Abbau von Depressionen,
Abbau von Ängsten.

Einsatzgebiete für Therapiehunde:

Kinder und Jugendliche, Gewaltopfer, Begleiter bei therapeu-
tischen Sitzungen, Krankenhäuser, Altenheime, Einrichtungen 
für behinderte Menschen.

Einsatzgebiete für Kinder und Jugendliche:

Psychische oder physische Beeinträchtigungen/Störungen, 
Schwellenängste Aggressivität, Hyperaktivität, Unausgeglichen-
heit, Einsamkeit und Langeweile, Sprachstörungen, Förderung
der Motorik.

Therapieziele:
Übernahme von Verantwortung, Erweiterung von Kreativität
und Phantasie, Unterstützung der psychischen und physischen
Gesundheit, Förderung der „sozialen Kompetenz“, Verbesserung
der Grob- und Feinmotorik; Abbau von Aggressionen, Steigerung
des Selbstwertgefühles, Stärkung der psychischen Sensibilität.

Gewaltopfer:

Seelisch und körperlich misshandelte Personen, Vergewaltige
Personen, Opfer von Gewalttaten, Zeugen von Gewalttaten,
Angehörige, Sonstige Beteiligte z.B. ermittelnde Beamte.

Therapieziele bei Gewaltopfer:

Der Zugang zum Opfer wird erleichtert, der Hund ist neutral,
wird nicht sofort mit Menschen in Verbindung gebracht. Der
Hund akzeptiert Menschen, wie sie sind. Er vermittelt Wärme,
Zärtlichkeit, aber auch Nähe und Schutz.

Begleiter bei therapeutischen Sitzungen:

er dient als Brücke zwischen Therapeut und Patient. Der Zugang
zum Patienten kann erleichtert werden, Patienten, vor allem
Kinder und Jugendliche, lernen, sich an die Regeln zu halten,
werden ruhiger, das Selbstwertgefühl wird gestärkt, wenn der
Hund „ihren Befehlen“ gehorcht, Konzentriertes und aufmerk-
sames Arbeiten über einen längeren Zeitraum. Bei autistischen
Patienten kann es sein, dass sie wieder erste körperliche Be-
rührungen zulassen

Krankenhäuser:

Patienten haben einen hohen Bedarf an menschlicher Wärme
und Zuneigung, die eigene Krankheit belastet die Beziehungen
zu anderen Menschen, psychische und physische Barrieren
können entstehen,der Hund hilft, diese abzubauen.

Altenheime:

Eigene Haustiere und deren Haltung ist in Altenheimen nicht
erlaubt. Vereinsamung, die Patienten kapseln sich ab, verlieren
ihre Lebensfreude, fühlen sich nicht mehr geliebt und gebraucht,
haben keinen, für den sie Verantwortung übernehmen können.
Der Besuch vermittelt Freundschaft und Wärme, hilft beim ersten
Schritt, Sozialkontakte herzustellen.

Der Therapiehund bringt Abwechslung in den Heimalltag, liefert
Gesprächsstoff und Vorfreude auf den nächsten Besuch. Bei
neurologischen Grunderkrankungen, z.B. bei neurologischen
Defiziten (Multiple Sklerose, Status post Schlaganfällen,
Morbus Parkinson) können bemerkenswerte Ereignisse
beobachtet werden.

Signalhunde für Hörbehinderte:

Gehörlose haben es oft sehr schwer im Alltag, weil man ihnen
ihre Behinderung nicht sofort ansieht. Für Sehbehinderte gibt
es schon sehr lange den Blindenführhund. Aber auch für
Gehörlose gibt es speziell ausgebildete Hunde, die auf
akustische Signale reagieren die so genannten Hearing Dogs
oder Signalhunde.

Signalhunde übernehmen sozusagen das Hören für ihre Besitzer.
Sie unterstützen ihren gehörlosen oder schwerhörigen
Menschen im Alltag
, indem sie ihn auf wichtige Geräusche
aufmerksam machen, wie die Türklingel, den Wecker oder das
Telefon. Nimmt der Hund einen dieser Laute wahr, überprüft er
die Geräuschquelle und alarmiert dann seinen Besitzer. Durch
Anstupsen und Anspringen signalisiert der Vierbeiner dem
Menschen, dass er ihm folgen soll.

Die Ausbildung zum Signalhund ist in Deutschland noch
recht selten und es gibt nur wenige anerkannte Trainer/innen
die solche Hunde ausbilden. Ich absolvierte meine Ausbildung
zum Servicehundetrainer bei SAM Deutschland e.V..

Ein Signalhund ist nur auf seinen Besitzer fixiert, allein ihn macht
er auf das bekannte Geräusch mit den verabredeten Zeichen
aufmerksam. Der Signalhund reagiert auf Klopfen, bringt ihren
Besitzern das klingelnde Telefon oder Handy und weckt diese
auf, wenn der Wecker klingelt.

Die Hunde nehmen von Zeit zu Zeit selbstständig neue, für
ihren Menschen notwendige Geräuschquellenin ihr Repertoire
auf.

Besonders schwierig ist der Gang durch den Straßenverkehr:
Hier überlagern sich die unterschiedlichsten Geräuschquellen
wie Autos, Menschen- oder Baustellenlärm. Der Signalhund
kann Geräusche wie z.B. die "Fahrradklingel" problemlos heraus-
filtern und ihren Besitzern vor der gefährlichen Situation warnen.

Durch ihre gelbe Sicherheitsweste ist für jeden sichtbar, dass
es sich bei den Signalhunden nicht um gewöhnliche Vierbeiner,
sondern um Behinderten-Begleithunde handelt.

Fertig ausgebildete Signalhunde sind für ihre Besitzer unersetzlich.